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Service

Bildgebende Verfahren

Computertomographische Untersuchung eines Hundes in unserer Klinik.

“Bildgebende Verfahren ist der Oberbegriff für verschiedene Diagnostikmethoden, die Aufnahmen aus dem Körperinneren liefern” (Roche Lexikon Medizin). Um verschiedene chirurgische und innere Erkrankungen zu erkennen, sind bei uns neben klinischen Untersuchungen und Labordiagnostik die bildgebenden Verfahren die wichtigsten diagnostischen Methoden.

Computertomographie

Das gläserne Tier ist wohl der Traum eines jeden Tierarztes. Mit einem Blick auf das Tier könnte die Ursache seiner Krankheit erkannt werden. Die Technik der Computertomographie ermöglicht das in den meisten Fällen.

Die Computertomographie wird bei uns seit vielen Jahren erfolgreich angewendet. Im Jahr 2009 wurde ein neues CT der Firma Toshiba in Betrieb genommen. Da es zu den modernsten Geräten seiner Art zählt, ergeben sich aus seiner Leistungsfähigkeit für unsere Patienten klare Vorteile: kurze Untersuchungszeiten, kurze Narkosezeiten und geringere Strahlenbelastung.

Digitales Röntgen

Mit Hilfe der Röntgentechnik werden Knochen- Skelett- und Weichteilstrukturen dargestellt und diagnostisch ausgewertet. Das Digitale Röntgenverfahren hat große Vorteile: Eine deutliche Reduktion der Strahlenbelastung für den Patienten ist somit möglich. Durch die digitale Radiologie stehen uns die Bilder an jedem PC der Klinik unmittelbar zur Verfügung. Die Bilder können digital nachbearbeitet und per E-Mail versendet werden.

Unsere Klinik ist seit 1995 als Röntgen-Auswertungs-Zentrale (HD/ED) zugelassen.

Sonographie (Ultraschall)

Die Sonografie bietet gegenüber dem Röntgen den Vorteil, dass die eingesetzten Schallwellen völlig unschädlich sind. So werden besonders sensible Gewebe nicht beschädigt und die Untersuchung verläuft weitgehend schmerzfrei und ohne Narkose.

Wir verfügen über mehrere hochmoderne, mit Farbdoppler ausgestattete Ultraschallgeräte. Sie werden bei folgenden Untersuchungen eingesetzt: Bauchraum (z. B. Leber, Nieren, Blase, Gebärmutter), Beurteilung der Herzmuskel- und Herzklappenfunktion, Untersuchung und Abgrenzung von Tumoren, Fortpflanzungsdiagnostik. Vor allem bei onkologischen Fragestellungen ist es möglich, Ultraschall gesteuerte Punktionen von veränderten, schwer zugänglichen Geweben, z.B. aus dem Bauchraum, zu entnehmen.

Endoskopie

Endoskopische Untersuchungen ermöglichen die Beurteilung von Körperhöhlen und Hohlorganen. Dabei werden Bilder von einer (eingeführten) Kamera direkt auf einen Monitor übertragen. Diese minimal-invasiven endoskopischen Eingriffe bieten zahlreiche Vorteile: Durch ein kleineres Zugangstrauma ergeben sich zumeist eine geringere Schmerzsymptomatik, eine deutlich kürzere Rekonvaleszenzzeit und weniger postoperative Folgeerkrankungen. Durchgeführt werden bei uns Tracheoskopien, Magen- und Darmspiegelungen.

Mittels gezielter Probenentnahmen können wir Tumorzellen, Keim- und Pilzbefall erkennen und entsprechend behandeln. Mit dem Endoskop ist es möglich, Fremdkörper aus dem Nasenraum, der Luftröhre und des Gehörganges zu entfernen, um so größere Operationen vermeiden zu können.

Der gläserne Hund ist wohl der Traum eines jeden Tierarztes. Ein Blick auf das Tier und die Ursache seiner Krankheit könnte dingfest gemacht werden. Einen guten Schritt weiter auf dem Weg zu einer besseren Diagnostik ist man nun mit der Technik der Kernspintomographie, die genau jene Einblicke verschafft, die Röntgen und die auf Röntgentechnik basierende Computer-
tomographie nicht bieten können. Das sind vor allem detailreichere Bilder von den weichen Geweben im Körper.

Besonders bei der Suche nach den Ursachen von neurologi-
schen Erkrankungen wie z.B. Epilepsie oder Lähmungen hat
sich die Kernspintomographie bewährt. Aber auch feine Sehnen-
und Bänderschäden, Risse in Knorpel und Knochen oder andere krankhafte Veränderungen können mit Hilfe der Kernspintomo-
graphie erkannt werden.

Im Gegensatz zum Röntgen und der Computertomographie
arbeitet der Kernspintomograph nicht mit Strahlung. Man bedient
sich vielmehr der magnetischen Eigenschaften von Wasserstoff-
atomen, die sich in jedem Körpergewebe befinden. Bisher sind
bei dieser Methode keine Nebenwirkungen bekannt geworden. Allerdings muss der Hund in Narkose gelegt werden, da er sich
während der Untersuchung nicht bewegen darf.